JUNA ALPENDOHLEN THUN


Es war ein erfolgreiches Jahr für die JUNA Alpendohlen. Hier kannst du die Berichte, wie auch die Fotografien noch einmal anschauen und dich an die Erlebnisse und an die tollen Ausflüge erinnern. 


Land Art 16.11.19


Was MOOSeret im MOOR, 19. Oktober 2019


Bim Rolä witer polä, 14. September 2019

Bei einem weiteren Arbeitseinsatz bei Rolä konnten wir viel Interessantes lernen und selber tätig werden. Zuerst wanderten wir bei wunderschönem Wetter zum Bauernhof von Rolä. Dort angekommen assen wir zuerst ein Znüni und mit einem Spiel lernten wir die neuen JUNA-Kinder kennen. Anschliessend konnten wir die unterschiedlichsten Pfirsiche versuchen und vergleichen. Keiner schmeckte gleich und wir merkten uns unsere Favoriten. Am Morgen konnte jedes Kind ein Vogelhäuschen zusammennageln. Es gab einerseits Vogelhäuschen für Höhlenbrüter (nur mit einem Loch erreichbar) und Halbhöhlenbrüter (gegen vorne offen). Beim Rundgang über den Hof konnten wir den besten Platz der Vogelhäuschen aussuchen und die Wollschweine kennen lernen. Ebenfalls erfuhren wir viel über die Aufzucht von Wildsträuchern. Zum Zmittag brätelten wir über dem Feuer und stärkten uns mit dem mitgebrachten Zmittag. 

 

Der Nachmittag widmeten wir dem Aufhängen der Vogelhäuser, dem Bauen von Nisthilfen und dem Eintopfen vom Favoriten-Pfirsichstein. Rund um den Pfirsichstein säten wir Heckenrosen. Rolä zeigte uns, wie wir dies bewerkstelligen können. Wichtig dabei zu beachten ist es, dass diese Frostkeimer sind. Das bedeutet, dass die Töpfli draussen in der Kälte gelassen werden müssen, damit diese überhaupt im nächsten Frühjahr keimen können. Ebenso müssen sie „normal“ und „natürlich“ bewässert werden. 

 

Dank der feinen Nussgipfel war der Aufstieg zurück zur Bushaltestelle auch noch zu bewältigen. Glücklich und zufriedenkonnten wir auf dem Manorplatz unsere neuen Pfirsichtöpfli mit nach Hause nehmen. 


Such den Jakob, 24. / 25. August 2019

Früh am Morgen trafen wir uns auf dem Manorplatz, erhielten eine Jakobsmuschel angehängt und los ging es per Bus nach Merligen. Das Ziel der zwei Tage war es, herauszufinden wer der Jakob ist und wo dass die Reise hingehen wird.  Jede Gruppe durfte je einen Brief auf der Wanderung suchen und lösen. Die gefundenen Hinweise zeigte uns die Richtung des Weges.

 

An der Bushaltestelle wurde der erste Brief entschlüsselt und wir fanden heraus, dass der nächste Brief mit Hinweis auf das Rätsel in der Kirche in Merligen zu finden sein wird. Voller Elan stiegen wir zur Kirche hoch und nach einem Gruppenfoto ging es endlich los. Das tolle Wetter begleitete uns bis zu den Beatushöhlen. Nach dem Zmittag durfte die Beatushöhlen besucht werden. Es war richtig kalt und voller geheimnisvollen Gruften und Gängen. Fast einen Kilometer hinein ins Erdinnerne führte uns die Tour. Sehr eindrücklich waren die Stalaktiten und die Stalagmiten, die von der Höhlendecke und vom Höhlenboden emporgewachsen waren. Wohnt vielleicht doch ein Drache dort? 

 

Wieder draussen erdrückte uns die Sommerhitze noch mehr. Weiter ging es Richtung Sundlauenen, dann zu unserem Nachlagerplatz auf dem Camping Jungfrau in Unterseen. Wir hatten eine eigene Wiese und ein kleines Bassin zur Verfügung, wo wir uns vom Tag erholen konnten. Die insgesamt vier stündige Wanderung hatte an unseren Kräften gezehrt. Mit einem feinen Znacht im Bauch und verschiedenen Gruppenspielen schliefen wir ein. 

 

Am nächsten Morgen zmörgelten wir im Aufenthaltsraum, während dessen fanden wir den drittletzten Hinweis. Das „Peer one“ wurde gesucht und in Interlaken bei der Schiffhaltestelle gefunden. Mit dem Schiff „Bubenberg“ fuhren wir über den strahlend blauen Thunersee und erfuhren viel rund um die Schifffahrt auf dem Thunersee. In Spiez assen wir Zmittag und gut gestärkt ging es weiter Richtung Thun. Im Gwatt Deltapark stiegen wir aus dem Bus und liefen den letzten Teil zurück zum Manorplatz. 

 

Das Rätsel, das uns die ganzen zwei Tage begleitete, konnten wir mit den Hinweisen schlussendlich entschlüsseln. Wer dabei war, weiss nun, wer der Jakob ist :)


Fledermausanlass Ferienpass, 10. Juli 2019

Auch dieses Jahr konnten 20 Kinder vom Ferienpass mit uns in den Schaudaupark die geheimnisvolle Welt der Fledermäuse entdecken gehen. Um 20Uhr marschierten wir der Fledermausexpertin hinter her. Sie erzählte uns viel Interessantes rund um Fledermäuse, Flughunde und deren Lebensräume. Nach einem lustigen Spiel und einer Stärkung machten wir uns wie Fledermausdetektive auf die Pirsch. Dank Fledermausgeräten konnten wir die Geräusche, die Fledermäuse zur Orientierung aussenden, hören und so die unterschiedlichen Arten unterscheiden. Auf unserer Tour durch den Schadaupark konnten wir von den 30 in der Schweiz heimischen Fledermausarten drei sicher entdecken. Die kleine Zwergfledermaus, der grosse Abendsegler und die Wasserfledermaus wurden beobachtet und von allen gehört. Froh um die vielen Sichtungen ging es um 22.30 Uhr wieder nach Hause und wir überliessen die Nacht den Fledermäusen. 


Mir glüehe fürs Würmli, 22. Juni 2019

Wir trafen uns wie immer auf dem Aarefeldplatz am Bahnhof Thun. Von dort aus stiegen wir in den Zug nach Heimberg Lädeli. Nach einem ca. 25 minütigen Fussmarsch kamen wir im wunderschönen Naturschutzgebiet Vogelsang in Heimberg an. Mit Hilfe von Kennenlernspielen konnten wir uns die Namen der anderen Teilnehmer einprägen.

Im Anschluss spazietren wir gemeinsam durch das Naturschutzgebiet und assen später auf der schönen Wiesen unser Abendbrot. Frisch gestärkt, spielten wir lustige Spiele und alberten herum. Nach dem Theorieblock und wirklich interessanten Fakten zum leuchtenden Käfer, machten wir uns auf die Suche nach dem Tier des Jahres 2019 von Pro Natura. Leider fanden wir keine, dennnoch sahen wir vielen andere Tiere wie Frösche, Rehe und Ringelnattern. 

Als es schliesslich ganz eindunkelte, marschietren wir geschmückt mit Leuchtstäbchen zum Parkplatz beim Hallenbad. Nun waren wir alles Glühwürmchen. 

Es war ein sehr schöner Anlass mit all den tollen Kindern und Leitenden.


PFILA 2019

Samstag

Am Samstag morgen früh trafen sich zwanzig Kinder und sieben Leitende auf dem Manorplatz. Als erstes wurden fünf Gruppen gemacht. Es gab eine Hunde-, Ziege-, Kuh-, Hühner- und eine Hasengruppe. Diese Gruppen blieben für die drei Tage bestehen. Gemeinsam stiegen wir in den Bus „Sigriswil“ und anschliessend weiter „Schwanden Säge“. Dort angekommen konnten wir unser Gepäck zum Glück für die kurze Wanderung zum Meiersmaad abgeben und genossen den schönen Weg am Bach entlang zum Lagerplatz. Als erstes stellten wir unsere Zelte auf und richteten uns ein. Für das Lager mussten Waschplatz, Küche, Essunterstand, Feuerplatz, Waldsofa und ein WC gebaut werden. Diese Arbeiten teilten wir uns auf und schnell nahm der Lagerplatz Gestalt an. 

 

Am Nachmittag war der erste unserer Blöcke dran: Wir durften den nahe gelegenen Bauernhof besichtigen und erfuhren viel rund um Kuh, Huhn und die Arbeiten eines Landwirts. 

Das viele Fragen gab Hunger und daher waren wir froh, dass das Essen schon über dem Feuer gekocht wurde. Jeder kam mit seinem eigenen Essgeschirr vorbei und konnte vom feinen Znacht schöpfen. Dank einiger Kuchenspenden hatten wir ein wunderbares Dessert. 

Im Waldsofa gingen wir die Eindrücke des Tages noch einmal durch und diskutierten, welche Tiere und wessen Geräusche man in der Nacht im Zelt hören oder sehen könnte. 

 


Sonntag

Die ersten, die um 5Uhr15 aufstehen mussten war die Gruppe für den Stalldienst. Jede Gruppe konnte einmal dem Landwirt beim Melken über die Schulter schauen. Ein besonderes Highlight war die frische Milch, die wir probieren durften. Die Jungleitenden bereiteten das „Zmorge“ vor und beim gemeinsame Tagesbeginn im Waldsofa erfuhren wir, was wir an diesem Tag alles machen konnten. Am Morgen war das Thema „Wiese“ dran und wir lernten, welche Pflanzen wir auf einer Alpwiese entdecken können, weshalb der Salbei ein Lippenblütler ist und welche Heilpflanzen uns im Winter bei einer Erkältung helfen wird. Gemeinsam wurden Spitzwegerichblätter gesammelt, geschnitten und in ein Glas mit Zucker vermischt. Dies wird unser Bio-Hustensirup für den Winter!

Leider konnten wir wegen dem starken Regen nicht am Bach bräteln gehen. Deshalb blieben wir unter unserem selbst gebautem gedeckten Unterstand. Dort hatten wir alle Platz und ruhten uns ein wenig aus. Am Nachmittag gab es zwei Blöcke „Was lebt in einem Bergbach?“ und „Welche Tiere leben in und auf dem Waldboden?“. Mithilfe von Becherlupen und Bestimmungsschlüsseln wurden Tiere bestimmt und gezeichnet. In der freien Zeit spielten wir auf der Wiese oder stellten unsere eigene Feuerstelle her. 

 

So schnell gingen die zwei Tage vorbei und schon war der letzte Abend angebrochen. Das feierten wir mit einem Geburtstagslied für Saskia, Schokobananen über dem Feuer und einer Geschichte, weshalb der kleine und der grosse Bär im Himmel sind und uns die Himmelsrichtung Norden verraten. 


Montag

Wir wurden vom Geruch des Frühstücks und von vielen Vogelstimmen geweckt. Gemeinsam bauten wir das Lager ab und versuchten alles möglichst ohne Spuren zu hinterlassen. Jeder und jede war wichtig, sei es zum Zeltzusammenbauen, Wasser holen, Abfall zusammensuchen und Lagerplatz zu ordnen. Als diese Arbeiten erledigt waren gingen wir zum Bauernhof und bedankten uns mit einem Arbeitseinsatz für den schönen Lagerplatz, das Wasser und das Holz, das wir brauchen durften. Im Regen schnitten wir Brombeerstauden, fällten kleine Ahornbäume und befreiten die Böschung von Grasresten. Als Abschluss erhielten wir alle ein feines Glace und machten uns auf zur Busstation. 

 

Glücklich und mit vielen Eindrücken im Rucksack kamen wir müde in Thun an. Und wer sich nicht mehr ganz sicher ist, was wir über Landwirtschaft, Wiese und Wald gelernt haben schaut in seinem PFILA-Büchlein nach. 

 

Wir freuen uns auf das nächste PFILA vielleicht wieder im Meiersmaad...

 


Wiud-Boxe-Vogu-Stop, 25. Mai 2019

Mit einer grossen wissensdurstigen und fröhlichen Kinderschar fuhren wir mit dem Zug nach Oberwil im Simmental. Zuerst spielten die Kinder "Kranken-Fangis". So stimmten wir sie aufs Tagesthema ein. Nach dem Mittagessen auf dem Campingplatz Arnist, welcher uns grosszügig Aufenthalt im Trocknen bot, zogen wir Richtung Pfaffenried los. Zum Glück war der Regen nur kurz und so konnten wir bei Ankunft die Regenkleider abziehen. Verena Stauffer, welche schon seit mehreren Jahren diese kantonale Vogelpflegestation alleine führt, begrüsste uns sehr herzlich. Wir bildeten Gruppen und eine Gruppe nach dem anderen konnten verschiedene verletzte Vögel mit ihr anschauen gehen. Sie zeigte den Kindern, wie sie gefüttert wurden, was die Vögel für eine Art von Verletzung hatten und erzählte ihnen sehr viel Interessantes und Erstaunliches. Die Vögel werden von den Wildhütern, der Polizei und von vielen privaten Menschen zur Pflege bei ihr abgegeben. Die meisten können nach einiger Zeit in die Wildnis entlassen werden und ein paar Vögel dürfen bei ihr bleiben. Zum Beispiel fehlte einem Wanderfalken ein Bein. Und so würde er nicht mehr jagen können und bleibt deshalb bei Verena. Sie gab den Kindern die Aufgabe, den ausgestopften Vogel zu seinem Nest zu tun. Uff, war das schwierig. Gian wusste am meisten und bekam von Verena ein Vogelbuch als Geschenk. Vor dem Weggehen durften wir Frau Stauffer das Spendegeld aus dem Gützi-Verkauf am Wildpflanzenmärit übergeben. In der Schachtel fand sie sage und schreibe 808 Franken. Sie war so überrascht und überwältigt, dass ihr fast die Tränen kamen und meinte, dass das Geld zur rechten Zeit käme. Sie wird den Boden in der einen Volière neu machen können und das Dach über dem Teich damit bezahlen. Mit vielen Eindrücken, zufrieden und glücklich wanderten wir zurück zum Bahnhof Enge und fuhren müde nach Hause.


Wildpflanzenmärit Thun, 11. Mai 2019

Wie jedes Jahr bieten wir am Wildpflanzenmärit  auf dem Mühliplatz das selbe wie in Hünibach an. Auch hier stiessen die Ohrwurmsäckli auf ein grosses Interesse.

Unser Hauptmerkmal war dieses Jahr ausser unserem Angebot und die Werbung für unsere Gruppe mit dem Steini, einer Spendeaktion. Mit selbstgebackenen Gützi sammelten wir Geld für die Wildvogelpflegestation Pfaffenried von Verena Stauffer.

Am 25. Mai äüberbrachten wir Frau Stauffer den grossen Betrag. Lies selber weiter.


Frühlingsfest der Gartenbauschule Hünibach,  27. April 2019

Unser Angebot kam bei den Kindern sehr gut an. Diese konnten aus altem Storenstoff ein Säcklein nähen und es mit Stroh füllen. In diesem Säcklein sollten Ohrwürmer über Tag Schutz finden. Die Kinder hängen es zuhause dann an einen Baumstamm oder an einen Rosenstrauch mit Läusen.


"Mir Chrütehäxe üs", 30. März 2019

Von Oberlangenegg Kreuzweg ging es zu Fuss nach Schwarzenegg Dorf. Bei gutem Wetter, aber noch kühl, fanden wir kaum Kräuter. Beim z'Nüni-Rast gab es zum Baguette Bärlauchpesto Spezial mit frischem Sauerklee. Janur und Tobias, unsere Feuermeister, machten uns ein super Feuer, worauf Séverine ein super gutes Brennnessel Risotto kochte. Alle Kinder halfen fleissig mit beim Sammeln von den wenigen Pflanzen, welche es bereits am Waldrand vom Cheerwald gab. Dann wurden die Pflanzen gewaschen und geschnitten. Daraus gab es einen feinen Salat und zum Dessert eine Gundermann-Quarkcrème mit Tannenspitzen-Gelée. Nach dem Essen suchten die Kinder auf einer Schnitzeljagd den Schoggi-Osterhasen und anschliessend machten wir noch spannende Spiele. Glücklich und mit vollem Magen ging's wieder heimwärts.



"Triffsch dr Küder ir Küder? Anlass vom 09. März 2019

Mit Abfallzangen, -säcken und Cleanupday-Westen vom Tiefbauamt ausgerüstet marschierten wir vom Aarefeldplatz zum Schadaupark. Nach einem Kennenlernspiel lernten wir die verschiedenen Abfallarten kennen und erfuhren, wie diese recycelt oder korrekt entsorgt werden. Nach dem Znüni starteten wir unsere erste Abfallsammeltour im Schadaupark. In kleinen Gruppen durchforsteten wir die Parkanlage und fanden in den Blumenrabatten und Hecken viel achtlos weggeworfenen Abfall. Den gesammelten Abfall konnten wir in Abfallsäcken bei einem öffentlichen Abfall für das Tiefbauamt deponieren, bevor wir alles dem Strandweg entlang vom Schadau- zum Bonstettenpark wanderten. Endlich beim neuen Spielplatz und den Brätelstellen angekommen, waren wir hungrig und froh, dass wir sogleich unsere Cervelats bräteln und ein warmes Zmittag geniessen konnten. Am Nachmittag hatten wir zuerst etwas Freizeit, welche wir auf dem tollen neuen Spielplatz beim Camping und kletternd auf den grossen Bäumen im Bonstettenpark verbrachten. Beim anschliessenden Recycling-Spiel versuchte jede Gruppe, wie bei einem Leiterlispiel, über verschiedene Posten mit Quizfragen möglichst schnell ins Ziel zu gelangen. Danach folgte die zweite Abfallsammeltour diesmal im Bonstettenpark. Wiederum fanden die Gruppen in der Parkanlage und entlang dem Seeufer einigen Abfall. Die vollen Abfallsäcke konnten wir wiederum bei einer öffentlichen Abfallsammelstelle deponieren. Nach dem Zvieri fuhren wir mit dem Bus zurück zum Aarefeldplatz. Danke an alle für den spannenden und lustigen Tag und das fleissige Abfallsammeln. Gemeinsam konnten wir den schönen Natur- und Erholungsraum entlang des Thunersees vor einigem durch achtlose Leute weggeworfenen Abfall säubern.

 

Wär biberet schnäuer?“ 2. Februar 2019

Mit dem Bus fuhren wir nach Blumenstein, um dem Biber auf die Spur zu kommen. Bereits nach einigen Metern Fussmarsch entdeckten wir die ersten Spuren des Bibers: angefressene Bäume, Baulöcher, Spuren im Schnee usw. Bei der BMX Bahn gabs dann ein z’Nüni aus dem Rucksack. Somit waren wir gestärkt, um noch weitere Spuren zu finden und auch über die Problematik Mensch und Biber zu sprechen. Durch die Biberaktivität können ganze Hänge ins Rutschen kommen oder das Land eines Bauern gefährdet sein, weil der Biber seinen Bau in die Bachböschung baut.

Bei der BMX-Bahn in der Nähe von Blumenstein assen wir dann unser Mittagessen. Später erhielten wir noch einige Imputs zum Biber aus der Animatura Kiste von ProNatura. Wir sahen sogar ein echtes Gebiss vom Biber. Der Biber hat spitze Zähne, die er zum Nagen von Bäumen benutzt. Um dem Biber nachzufühlen, durften wir dann einen menschenfreundlichen Baumstamm (Süssholz, das in der Apotheke oder im Bioladen erhältlich ist) nagen. Um uns aufzuwärmen genossen wir eine warme Schokolade vom Feuer. Bevor wir dann wieder den Bus nach Thun nahmen, war noch Rutschen im Schnee angesagt oder einen Biber mit seinem Jungen aus Schnee gestalten. Müde und mit vielen Eindrücken im Rucksack kamen wir wieder in Thun an. 


"Hoppla wär isch mir düre lät?" 12. Januar 2019

Warm eingepackt und voller Erwartungen trafen wir uns am Morgen in Thun. Wir fuhren mit dem Bus nach Schwarzenegg und marschierten los. Schon unterwegs haben wir im Schnee einige Tierspuren entdeckt. Beim Brätliplatz angekommen, haben wir mehr über die einzelnen Tiere und ihre Fussabdrücke erfahren. Mit Hilfe verschiedener Abbildungen, die wir an einer Leine aufgehängt haben, konnten wir uns einen Überblick verschaffen, bevor wir in Gruppen loszogen, um noch mehr Spuren zu suchen. Dann war es auch schon Zeit fürs z'Mittag. Wir haben ein Feuer gemacht, um uns aufzuwärmen und unsere Würste zu bräteln. Am Nachmittag durften die Kinder Tierspuren in Ton drücken. Wir hatten die Gelegenheit vom Dählhölzli echte Abdrücke auszuleihen, so dass wir entsprechend unseres neu erworbenem Wissens sehr realistische Bilder gestalten konnten. Die restliche Zeit konnten die Kinder im Schnee spielen-Schneeballschlacht, den Hang runter rutschen, einander vergraben, Iglu bauen. Und schon war es Zeit uns wieder auf den Heimweg zu machen. Wir hatten einen erlebnissreichen Tag zusammen verbracht und viel Spass gehabt, nun waren wir alle ein bisschen müde und freuten uns aber schon wieder auf den nächsten Tag im Schnee.