JUNA ALPENDOHLEN THUN


Auf dieser Seite findest du die Berichte und Fotos von unseren jüngsten Anlässen sowie einige "gluschtig-Macher" von den älteren Anlässen. Wenn du die Berichte und alle Fotos von den älteren Anlässen anschauen willst, gehe auf die Unterseite "ältere Anlässe".


S'geit hie Wild zue u här, 10. November 2018

Mit allen interessierten Kindern und uns Leitenden waren wir 21 Leute an diesem Anlass. Nach einer kurzen Busfahrt Richtung Niederstocken, trafen wir in der Nähe des TCS Trainingszentrums den Wildhüter Herrn Peter Schwendimann. Er erklärte uns verschiedene Möglichkeiten, die unternommen werden, damit Wildtiere die Strassen unverletzt überqueren können. ProNatura setzt sich seit längerem mit der Kampagne "Freie Bahn für Wildtiere" ein, damit bei der Planung von Strassen und anderen Verkersstrecken auch die Wildtierkorridore beachtet werden. Durch diverse Projekte werden unterbrochene Wildtierkorridore wieder für Wildtiere durchgängig gemacht. Herr Schwendimann zeigte uns die Strahler, die an Strassenrandpfeilern befestigt werden, um Wildtiere vor der Überquerung der Strasse zu alarmieren. Wenn ein Autofahrer in einen solchen Strahler leuchtet, entsteht ein blaues Licht, welches die Tiere beruhigt und dann alarmiert. Somit können Unfälle mit Wildtieren vermieden werden. Vor der Mittagspause verabschiedeten wir uns vom Wildhüter Peter Schwendimann und genossen an einem Feuer unser Mittagessen. Nach einer gemütlichen Pause machten wir ein Sammel-Spiel. In einem bestimmten Waldstück war Nahrung zu finden. Diese mussten die flinken Wildtiere unter Stress sammeln. Alle unsere Wildtiere waren flink und fanden genügend der süssen Nahrung. Gegen 13 Uhr wanderten wir Richtung Autobahnbrücke. Unterwegs sahen wir Blutspuren und wir fragten uns, ob ein Tier angeschossen wurde? Wildtierkorridore fehlen leider bei vielen Autobahnen, was auch unseren Kindern bewusst wurde. Am Nachmittag machten wir nochmals ein Spiel zum Thema Wildtierkorridore. Einige Gruppen überlebten während des Spiels das Jahr nur knapp, denn die Tiere haben noch nicht mitbekommen, dass ProNatura einen Wildtierkorridor baute. Daher mussten diese 4 Nüsse abgeben, was das Überleben erschwerte. Bei der Rehfamilie starb ein Reh, weil es von einem Mähdrescher erwischt wurde! Im Bus Richtung Thun war es ganz ruhig, denn alle unsere interessierten Kinder waren müde. 

 

Schlaft ds Murmeli scho? 13. Oktober 2018


Iz chunnsch du zum Zug, 15. September 2018


Vor Quellä zum Hane, 8. September 2018


 

Sack im Sack im Biwak, 18. und 19. August 2018

13 Teilnehmende und 4 Leitende trafen sich am Samstag, 18. August, auf dem Manorplatz, um ein Wochenende im Wald in Schwarzenegg zu verbringen. Nachdem wir mit dem Bus Nr. 41 von Thun aus Richtung Schwarzenegg fuhren, mussten wir noch ein kurzes Stück durch den Wald wandern. Nach dem z'Nüni starteten wir frisch gestärkt mit dem Lagerplatz einrichten, also Zeltbau, WC buddeln, Feuerstelle gestalten usw. Nach den Arbeiten stärkten wir uns mit einem z'Mittag für den Nachmittag. Im Programm: Backofen für Brot bauen und Wasser beim benachbarten Bauern holen, sowie 6 Liter Milch für den Sonntagmorgen bestellen. Am Abend wurde Suppe gekocht und Brot im selber gemachten Ofen gebacken. Gemütlich am Lagerfeuer sangen wir Lieder und hörten die aufregende Geschichte des Regenbogendrachens. Gegen 22 Uhr unter Sternenhimmel war in unserem Camp Ruhe eingetreten. Unser Morgenessen am Sonntag: Haferbrei mit Kondensmilch, Nüssen, Rosinen, Zimt usw. Frisch gestärkt starteten wir unser Sonntagsprogramm. Mehrere Gruppen konnten verschiedene Posten durchlaufen, wie Harzsalbe selber machen, Wasser filtern, Karten lesen, Zwergenhäuser bauen und vieles mehr. Zum z'Mittag gab es dann Geschwellti, Käse und Knackgemüse. Den Nachmittag verbrachten wir mit Spielen. Nur leider war die Zeit zu rasch verflogen und wir mussten beginnen unseren Lagerplatz abzubauen. Nach einer Abschlussrunde im Wald inkl. Alpendohlenlied, machten wir uns auf den Weg Richtung Thun. Wir waren überzeugt, dass das Überleben im Wald möglich ist. Dem Landwirt schrieben wir ein Kärtchen und brachten ihm eine Schokolade als Dankeschön, dass er uns seinen Wald für uns zur Verfügung gestellt hatte.

 


Mäderfluus, wo biisch?, 11. Juli 2018


Bim Rolä mit de Steine polä, 23. Juni 2018


Wandere a dr Kander(e), 2. Juni 2018


Ökotopia - nationales Pfingstlager, 19. - 21. Mai 2018


Früeligsfest Gartebouschuel Hünibach, 28. April 2018


Nesslä statt Nestle, 21. April 2018


Schufle, Stei, Papier, 24. März 2018

 

D´Fackäle flackerä, 17. Februar 2018  

 

15 Kinder und fünf LeiterInnen trafen sich am Spätnachmittag für den Abendanlass im Glütschbachtal. Mit dem Bus fuhren wir nach Allmendingen und wanderten dem Allmedingenbächli und dem Glütschbach entlang zu den Tropfsteinhöhlen. Dort angekommen erfuhren die Kinder auf spielerische Art vieles über die verschiedenen erneuerbaren Energien und wie jeder persönlich zu mehr Umweltschutz beitragen kann. Danach wurden die Tropfsteinhöhlen erkundet und verschiedene Feuer gemacht. Vor dem Eindunkeln wurde bei einem weiteren Spiel versucht, in Gruppen Sterne möglichst nah zum Mond zu werfen. Anschliessend wurde auf den Feuern gebrätelt und bei Kerzenschein gegessen. Da es inzwischen sehr dunkel wurde, haben wir noch viele weitere Kerzen entzündet und die Kinder konnten Kerzengläser mit allerlei Bändern und Klebern verzieren. Schnell verging die Zeit im nächtlichen Wald und so mussten wir uns schon bald wieder für den Aufbruch bereitmachen. Ausgestattet mit 20 Fackeln wanderten wir gemeinsam zurück durchs Glütschbachtal nach Allmendingen, von wo wir mit dem Bus zurück nach Thun fuhren. Spät abends wurden die Kinder von den Eltern abgeholt und erzählten begeistert von den Feuern und der Fackelwanderung. Müde aber glücklich über den stimmungsvollen Abend fielen wir alle sobald zuhause in unsere Betten.


Olympischi Winterspiu, 13. Januar 2018

Am letzten Samstag fand im Cheerwald bei Schwarzenegg eine ganz besondere Ausgabe der Olympischen Winterspiele statt. Eine Gruppe von jungen Athleten traffen sich an jenem sonnigen Tag, um sich in einem intensiven Wettkampf zu messen. Nach einer langen Fahrt in einem überfüllten Bus, erhielten sie von der offiziellen Fotografin Madeleine die Olympische Flamme überreicht. Die Teilnehmer trugen diese in den Wald und entzündeten damit das Feuer. Alle stärkten sich mit feinem Essen und kurz darauf konnten sie als Gruppe beweisen, in welchen Disziplinen sie stark waren: Tannenzapfen Weitwurf, Wissensquiz, Stafettenrennen, Geschicklichkeitswerfen. Darauf folgte eine Erholungspause, in der die Teilnehmer den Wald erkunden und Zeit miteinander verbringen konnten. Inzwischen wertete das offizielle Olympische Komitee die Resultate aus. Gebannt warteten alle auf die Rangverkündigung. Die Gruppen wurden der Reihe nach aufgerufen, um sich ihre wohlverdienten Medaillen von der Präsidentin Alisha des Olympischen Komitees, umhängen zu lassen. Alle hatten sogar noch die Ehre, der Vertreterin des Bundesrates Ruth,  höchstpersönlich die Hand zu schütteln!

 «Die Teilnehmer hätten sich alle gut geschlagen», so Lucy, die offizielle Sprecherin der diesjährigen Spiele. "Wir hatten einen wunderschönen Tag!".

 Artikel vom 16.01.18, Alpendohlen-Tagblatt, Autorin L. Vaucher


Dr Schöppelemunggi u dr Houderebäseler, 18. November 2017

22 Kinder, warm angezogen, trafen sich im Cheerwald auf der Schwarzenegg und waren aufs Programm des Tages gespannt. Was für ein bsungers uganteligs Gschichtli sollten sie zu hören bekommen? Und was passierte im Mittleren Schattegibeleggtäli? Wieso stand im Mail:

"Schtill! Was ziberlet dert näbem Tobelöli z grachtigen uuf u aab?"

Zuerst musste aber Feuer gemacht werden. Essen war angesagt und vor allem auch ein Platz, wo sich die Kinder und die Leiterinnen wärmen konnten. Danach ging's auf einen kurzen Spaziergang.

Und siehe da; da kamen plötzlich dr Schöppelimunggi u dr Houderebäseler daher. Ein komisches Totemügerli machte den zwei schier Angst. Doch sie fassten den Mut und halfen dem Blindeli den Schtotzgrotze ueche z graagge. Aber dann war es um Schöppelimunggi geschehen; was gisch, was hesch, rannte er auf und davon. Houderebäseler rief ihm noch nach: "Häb düre, Münggu!" Danach wurden auch ds Totemügerli und ds Blindeli nicht mehr gesehen.

Pauline erzählte den Kindern, dass im ganzen Wald solche Gesichter und Figuren unterwegs waren. Zum Beispiel in den Bäumen und dass sie - die Kinder - nun mit Ton, den Bäumen zusätzlich solche Gesichter machen könnten. Die Begeisterung war gross und es entstanden lustige Gesichter.