JUNA ALPENDOHLEN THUN


Was schmöckisch du?,19. November 2016

Der Zug fuhr mit uns bis nach Walkringen. Von dort ging's zu Fuss auf's Rüttihubelbad. Oben angekommen, assen wir zuerst unser Mittagessen und dann ging's auf Entdeckungsjagt. Es gab viele verschiedene Stationen, an welchen wir unsere Sinne erforschen konnten. "Wieso funktioniert das so?" Ist das eine optische Täuschung? Oder was passiert da mit dem Sand, wenn ich mit dem "Geigenbogen" über die Metallplatte ziehe?" Bei den Gongs durften wir nur kurz anschlagen und hörten dann, wie der Ton immer wie lauter wurde. Viel Spass hatten wir im dunklen Raum. Da wurden unsere Ohren, Hände und Füsse "geschult". Im Sensorium gibt es so viel zu fühlen, riechen, tasten, hören und entdecken, dass man ganz gut noch einige Male hingehen kann.


Krause Glucke und fetti Henne, 22. Oktober 2016

Die Kinder sammelten im Goldiwilerwald viele verschiedene Pilze und lernten die essbaren von den giftigen zu unterscheiden. Der Pilzexperte kochte uns ein mega leckeres Pilzessen auf dem Feuer. mmhhhh

Spiel und Spass war wie immer auch dabei.


Wohnigsbou fürz Zuuneidechsli, 24.09.2016

Nach gut einem Jahr sind 13 Jugendliche/Kinder und 5 LeiterInnen wieder in die Unterlangenegg zu Roland Wenger gereist - endlich konnten wir unsere Hecke und die zwei Bäume, die wir während der Aktion 72 Stunden gepflanzt haben, bestaunen.

Heute haben wir eine Trockensteinmauer gebaut nachdem uns Roland einiges über seinen Hof und Trockensteinmauern erzählt hat. Wir waren so schnell mit dem Steinen setzen und hintermauern, dass die Jungs sowohl mit der Motor-Garette und dem Bagger neues Material zu uns an den Hang bringen konnten. Zum Zmittag genossen wir feine Würste vom Feuer und flüchteten uns in den Schatten. Nach  einem tollen Einsatz von allen TeilnehmerInnen konnten wir die Mauer an einem Tag zu drei Vierteln fertig stellen, den Rest macht Roland, da es noch sehr schwere Arbeiten sein werden!

Wir LeiterInnen sind sehr stolz über den Einsatz der Kinder/Jugendlichen für die Natur, die Zauneindechsen und Insekten, für die Hecke und die Pro Specie Rara Pfirsiche. Die Hecke / Mauer können jederzeit bei Roland besucht werden: Bergli 142, 3614 Unterlangenegg.


Clean-up-day 10. September 2016

Um 9 Uhr trafen sich 16 Kinder und 5 Leiter auf dem Parkplatz der Schiessanlage Guntelsey ein. Hochmotiviert mit Warngilets von der Stadt Thun und Handschuhen von der clean-up-day-Organisation und Küdersäcken, zogen wir in Gruppen los. Wir fanden viele kleine Plastikstücke, leere PET-Flaschen, einen Stuhl, eine Kommode, Gemüse und vieles mehr. Bei den Tropfsteinhöhlen putzten wir nach einer ausgiebigen Mittagspause den grossen Brätliplatz. Zigarettenstumpen, Bierflaschendeckeli und Scherben ohne Ende! Nach dem Küder-Schmuggel-Spiel, angeleitet von unseren zwei Jungleiterinnen Alessandra und Yara, machten wir uns noch einmal auf die Küdersuche. Beim Container angekommen, gab es für uns alle ein verdientes Glacé. Das Tiefbauamt Thun meldete uns am Montag folgende Daten: Gewicht vom eingesammelten Küder: 210 kg, Entsorgungskosten, welche die Stadt Thun übernahm Fr. 39.90.

Céline, Pauline, Michelle, Res und Madeleine danke den Kindern für den tollen Einsatz! Macht weiter so!

 

 


Alpsummer im Simmital, 20. - 21. August 2016

Mit grosser Vorfreude trafen wir uns in Thun um mit dem Zug nach Erlenbach im Simmental zu fahren. Von da machten wir uns zu Fuss auf Richtung Alp Feldmöser hoch über dem Simmital, vorbei an stattlichen Chalets und entlang der Simme, bis es plötzlich "steil" in den Wald hinauf ging. Leider war dieses "steil" noch gar nicht so steil, und trotz dem schönen Wald, der vielfältigen Alpweiden und lustigen Halten wollte der Weg einfach nicht aufhören! Wir froh waren alle, als wir nach drei einhalb Stunden Aufstieg endlich wieder im flachen waren und unsere Würste aufs vorbereitete Feuer legen konnten! Nach einem erholsamen Zmittag zogen wir weiter Richtung "Mutzli" wo uns Marcel das Hüttli zeigte und die Regeln erklärte! Endlich freie Zeit für die Jugendlichen! Es wurde viel gelacht, gelästert, grosse Feuer gebaut und den Schleifstein in Betrieb genommen. Dazwischen haben wir Steinböcke und Ameise gejagt und gesucht. Wer wollte konnte einen Blick in den Schweinestall und in den Käsekeller auf der Alp werfen und die typischen Gerüche geniessen... Die feinen Teigwaren zum Znacht haben uns die beim Aufstieg verbrauchte Energie wieder zurück gegeben. Spätestens mit dem Loch im Töff vom Polizist wurden alle müde und waren froh im Mutzli vor dem Regen geschützt träumen zu können.

Am Morgen erwartete uns ein herrliches Zmorge mit Alpkäse! Da war sogar das Packen danach nicht soo schlimm,  und beim Wandtafele schuute wurde unser Alpwissen getestet. Wir genossen die Freiheit auf der Alp und haben nach einem leckeren Älplermaggaroni mit Mutschli den Abstieg in Angriff genommen: durch den Naturpark Diemtigtal, fast so steil runter wie hoch und ab nach Diemtigen und mit dem Zug zurück!

Ein grosses Merci an Ammanns dass wir ins Mutzli kommen durften!


Uf nächtlicher Pirsch, 6. Juli 2016

Wie jedes Jahr, führte uns Anna Eichholzer vom Verein Berner Fledermausschutz, zu den Fledermäusen von Thun. Gespannt hörten 20 Kinder Anna zu, welche auf vielen Schaubildern viel Interessantes über diese nachtaktiven Tiere erzählte. Spannend waren die toten Exempare der Fledermäuse und der Kot, an dem die Kinder riechen konnten. Nach einem lustigen Fledermausspiel machten sich die Kinder mit speziellen "Suchgeräten" auf die Pirsch. So viele Fledermäuse wie dieses Jahr, sahen wir noch nie. Bei der Stadtkirche gab es ein nächtliches "zäni-z'Nüni" und dann ging es zu den Wasserfledermäusen an der Aare. Da war aber etwas los....mit ihren weissen Bäuchen, sahen wir sie sogar, wie sie im Flug Wasser tranken. Um 23 Uhr - nach einem spannenden Abend - gingen zwanzig glückliche Kinder mit ihren Eltern nach Hause. Merci Anna für diesen coolen Anlass!


Rehkitz i Gfahr, 11. Juni 2016

Auf dem Weg von der Post Schwarzenegg bis zu unserem Treffpunkt mit dem Jäger, sahen wir eine Rehgeiss und ein Jährling. Hegeobmann Peter Oesch und die Jägerin Jolande zeigten uns, was für Möglichkeiten es gibt, dass ein Rehkitz beim Heuen nicht vermäht wird. Aus einem kleinen Fläschchen entwich ein ekelerregender Duft. Es war ein Gemisch von Kot und Urin der Feinde vom Reh. Wenn dieses Fläschchen in ein Feld gestellt wird, welches gemäht wird, so nimmt die Rehgeiss ihr Kitz sofort aus dem hohen Gras.  Das Reh kann den Menschen oder seinen Feind aus 400 m  Distanz bereits riechen. Auch sein Gehör ist um das 13fache besser, als das der Menschen. Wir lernten sehr viel über das Leben vom Reh. Spannend war es, als Peter uns mit einem Grashalm zeigte, wie das Kitz seine Mutter ruft, wenn es Hunger hat oder wenn die Geiss ihr Junges sucht. Peter machte nur einen kurzen "Pfiff" und schon tauchte am gegenüberliegenden Waldrand eine Geiss auf. Das zarte Fippen, versuchten wir alle nach zu machen.  Peter organisierte uns einen Raum und einen Grill, wo wir am Trockenen essen konnten. Den fast regenfreien Nachmittag verbrachten wir bei Spiel, Feuer und gemütlichem Zusammensein in unserem Chehrwald.


PfiLa - Auf Schatzsuche, 14. - 16. Mai 2016

Trotz Regen sind 33 Kinder mit uns ins PfiLa gestartet. In Wattenwil haben wir Naomi kennengelernt, eine Wasserspitzmaus, die von ihren Freunden verlassen wurde. Auf dem Weg zum Lagerhaus haben wir immer wieder Teile einer Karte gefunden, die uns schlussendlich zu einer roten Kiste geführt hat. Darin befand sich ein Brief von Naomis Freunden und viel Material um den Lebensraum "Boden" kennenzulernen. Den Nachmittag haben wir mit experimentieren und hämmern, lesen und lachen verbracht. Nach dem Znacht gab es eine kleine Einstein-Einlage von Alisha, die uns viel über die Wasserspitzmaus erzählte. Da der Regen immer noch nicht aufhören wollte, haben wir unser Dessert (Schoggifondue) halt beim Cheminee draussen genossen.

Am Sonntag sind einige ganz früh aufgestanden, um entweder mit Madeleine eine Wildbeobachtung zu machen (zwei Rehe) oder mit Pauline und Céline gemütlich vor dem Haus den "Sonnenaufgang" in den Wolken und das Erwachen der Tiere zu geniessen. Nach dem Stratego im Wald freuten wir uns aufs Bräteln am Mittag. Am Nami haben wir dann den Bach untersucht und herausgefunden, dass dies doch ein ganz guter Lebensraum für die Wasserspitzmaus sein könnte.

Am Abend gabs dann noch ein Casino mit Disco und Barbetrieb. Leider wurde von vier Räubern unsere Süssigkeiten gestohlen. Dafür - Rache ist süss - durften sie am Montag ein (präparierte) Mohrenkopf-Wettessen machen =)

Am Montag haben alle Kinder fleissig beim Putzen geholfen und dabei ein mysteriöses Couvert entdeckt. Darin waren Fragen über Naomi, respektive über Wasserspitzmäuse. Jede richtige Antwort wurde mit einem Schatzkartenteili belohnt uns so fanden wir zum Abschluss eine Kiste mit den drei Freunden von Naomie und mit Geschenken für die Kinder!

Müde aber glücklich sind am Abend 32 Kinder und das ganze Leitungsteam (Alisha, Bruno, Céline, Fabienne, Lucy, Madeleine, Michelle, Pauline, Res) in Thun angekommen. Es het gfägt, nur haben wir leider ausser Naomie keine Wasserspitzmaus gefunden!

 


Frühlingsfest in der Gartenbauschule Hünibach, 30. April 2016

Wie jedes Jahr durften wir am Frühlingsfest der Gartenbauschule in Hünibach die Kinderecke betreuen. Und wie jedes Jahr wurde deshalb bei uns gehämmert und geschraubt was das Zeugs hält. Egal ob Brutkasten für die Mauersegler, Nistkasten für Meisen oder Überwinterungshilfe für Himmugüegeli und Florfliegem, die Kinder (und Eltern) gaben vollen Einsatz für die Natur!


Chröttäpöschä und Bettseicherli, 9. April 2016

43 (!) Kinder und drei Leiterinnen trafen sich am Bahnhof Thun. Nach der Busfahrt ins Rohrimoos-Bad machten wir uns auf die Suche dann den Bettseicherli /Chröttäpöschä (Löwenzahn), Margritli, Brunnenkresse, Taubnessel, Schlüssel-Blüemli, Brennessel, Weggerich, Erdbeerblättern und Giersch. Nach einer laaaangen Wanderung kamen wir endlich am Rastplatz an. Linda und Bruno haben zum Glück bereits Feuer gemacht und darauf Gschwellti gekocht sowie heisses Wasser für die Suppe bereit gemacht.  Jetzt mussten wir nur noch schnippeln und schnätzlen... Bald hatten wir eine feine Bärlauch-Brennessel-Suppe, Kartoffelsalat mit Kräutern, Kräuter-Kopfsalat und Frischkäsebrötli mit Blüemli-Garnitur parat. Jetzt mussten wir nur noch unsere Cervelats auf den von den Jungs geschnitzten Stecken bräteln und dann konnten wir unser selbstgesuchtes und selbstgekochtes Zmittag geniessen! Mhmm, wie fein das doch war! Zum Dessert haben wir die Erdbeerblätter in geschmolzene Schoggicovertüre getunkt und den Resten mit den Fingern gegessen... hmm einige Schoggigesichter hat es dabei auch gegeben! Wer von den Kräutern noch nicht genug hatte, konnte sein Wissen beim Sugus-Quiz testen. Wer kennt am meisten Wildkräuter und -pflanzen?

Den Rest vom Tag verbrachten wir an "unserem" Platz im Cherwald mit Feuern, spielen und lafferen...  und bald schon mussten wir wieder auf den Bus! Es het gfägt und Erdbeerblettli mit Schoggi sind echt fein...! =)


Fälche u Seiblinge schlüpfe, 19. März 2016

Mit dem Zug fuhren wir nach Faulensee. Am See haben wir uns auf dem Spielplatz ausgetobt, das Piratenschiff geentert und Faultier gespielt. Anschliessend hat uns Benjamin Gugger vom Fischereistützpunkt Faulensee viel spannendes über die Fisch- und Krebszucht erzählt. x Tonnen Fisch werden pro Jahr aus dem Thunersee gefischt. Die Fischzuchtanalage in Faulensee hilft unglaublich vielen Felchen und Saiblingen beim Schlüpfen und bei der Vorbereitung aufs richtige Leben, bevor sie in den Thunersee entlassen werden. Wir durften die munzigen Fische in den Aufzuchtbecken bestaunen und sogar Edel- und Dohlenkrebse anfassen!

Nach dem Bräteln am See haben wir einen laaaangen Aufstieg auf die Bürg gemacht, das war sehr anstrengend. Oben haben wir mit einem Postenlauf das Leben eines Fisches nachgespielt! Fast alle kleinen (Chips-)Fische haben die anstrengende Wanderung überlebt. Nach Räuber und Polli und einer Laubschlacht waren alle sehr müde aber zufrieden.


Es schneielet, es beielet, 13. Februar 2016

Als wir am Samstag in der Schwarzenegg angekommen sind, mussten wir feststellen, dass uns das warme Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht hat. Weit und breit kein Schnee, die Schneeballschlacht und das Runterrutschen auf den Plachen müssen wir wohl bis in den Herbst verschieben... Wir verbrachten trotzdem einen lustigen Tag im Wald, bauten eine Hütte aus grossen Ästen und Tannenchriss, machten ein grosses Feuer, spielten "Räuber und Polli". Da der Winter eine Ruhezeit für die Tiere ist, machten auch wir uns einen gemütlichen Tag im Wald. Nur das Ende kam ziemlich rasch, als das Wetter schnell umschlug und der angekündigte Sturm durch den Wald rauschte, aber da die Bushalte stelle nicht weit vom Wald weg war, haben wir uns die Wartezeit mit Spielen und Schöggeli-Essen vertrieben!


Winterliche Bsuech bide Rentier, 16.  Januar 2016

Endlich hats geschneit! Den Vormittag haben wir im und um den Wald in Aeschi verbracht - Schneeball schlachten, Feuer machen, auf dem Plastiksack oder Hosenboden den vereisten Weg runter rutschen - wir hatten unseren Spass. Nach dem gebrätelten Zmittag haben wir uns zu Luginbühl's Lama, Alpaka und Rentier-Zucht aufgemacht. Nach einem spannenden Vortrag über das Entstehen des Hofs durften wir zu den 200 Lamas und Alpakas in den Stall. Wir wurden ein bisschen argwöhnisch beäugt, doch einige Tiere liessen sich wirklich knuddeln und haben die Kinderaugen zum Leuchten gebracht!